Montag, 19. Januar 2015

[Rezension] Eine wie Alaska - John Green

Eine wie Alaska von John Green
dtv-Verlag
8, 95 € (TB)
304 Seiten
Zeitgenössische Literatur



"Also ging ich zurück in mein Zimmer, legte mich ins Bett und dachte, wenn Menschen Niederschlag wären, wäre ich Nieselregen und sie wäre ein Hurrikan."






Inhalt: Eine wie Alaska erzählt die Geschichte von Miles, der auf ein Internat wechselt, um dort endlich Freunde zu finden. Dort tritt Alaska in sein Leben und Miles ist sofort faziniert von ihr. Doch Alaska ist kein einfacher Mensch: Sie ist launisch und aufgedreht zugleich. Steckt hinter ihrer Fassade vielleicht mehr?


Mein Senf dazu:
Ich wollte unbedingt ein weiteres Buch von John Green lesen, da mir Das Schicksal ist ein mieser Verräter sehr gut gefallen hat. Und ich kann sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Auch Eine wie Alaska konnte mich sehr begeistern.
Es handelt sich um eine liebevolle Geschichte über einen Außenseiter, der seine große Liebe trifft. Und auf solche Geschichten stehe ich einfach. John Green hat es geschafft, dass ich Miles sofort in mein Herz geschlossen habe. Es war traurig zu lesen, dass er extra auf ein Internat wechselt, um Freunde zu finden, aber schön zugleich, dass dies ihm auch gelingt. John Green hat da tolle Charaktere geschaffen. Sie sind alle auf ihre eigene Art etwas verrückt (auf positive weise), alle haben mehr oder weniger große Probleme aber alle sind super symphatisch. Und man freut sich mit Miles mit, welch tolle Menschen er da kennen gelernen darf. Vor allem Alaska hat es ihm angetan. Sie ist wirklich eine Wucht. Wie gesagt, Alaska kann richtig aufgedreht aber sofort auch wieder ganz launisch sein. Das ist für Miles natürlich nicht ganz einfach und er steckt in einem echten Gefühlschaos! Ich habe mit ihm mitgelitten. Man fragt sich, wie kan man sich in solch eine Person eigentlich verlieben? Dazu sollte man das Buch lesen, dann weiß man warum ;).
Aber John Green wäre wohl nicht John Green, wenn nicht etwas unvorhergesehenes und dramatisches passiert. Erahnen konnte es der Leser anhand der Kapitelüberschrifen wie zum Beispiel "Einhundertacht Tage vorher", aber nur so viel, ich wurde dennoch kalt erwischt. Mit solch einem Ereignis hatte ich nicht gerechnet.
Aber John Green wäre wohl nicht John Green, wenn nicht auch diese Geschichte, Wege und Weisheiten bietet, mit bestimmten Lebenssituationen klarzukommen. Und deshalb habe auch ich Eine Wie Alaska mit einem guten Gefühl wieder zu geschlagen. Dieses Buch stellt sich als ein ganz besonderes und berührendes Buch heraus, das von Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe handelt.
Für mich steht fest, ich werde definitiv noch weitere Bücher von John Green lesen, denn er scheint es einfach drauf zu haben.

Mein Bewertung: 4,5/5. Es klingt jetzt doof, aber wenn ich Eine wie Alaska vor Das Schicksal ist ein miesere Verräter gelesen hätte, hätte ich sicher 5 Sterne vergeben. Ich will die Büchr gar nicht miteinander vergleichen, denn das kann man auch nicht, aber ich fand eben Das Schicksal ist ein mieser Verräter noch einen Ticken besser. Versteht ihr was ich meine? Geht es euch auch manchmal so?



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